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Bayrische Schnellschacheinzelmeisterschaft 2011 |
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Vom 21. bis 22.05.2011 fanden in Forchheim die Bayrischen Meisterschaften im Schnellschach statt, an denen von unserem Verein Thorsten Zehrfeld und ich teilnahmen. Wir hatten uns in Welden bei der Schwäbischen Meisterschaft qualifiziert und wollten uns die Teilnahme bei so einem starken Turnier nicht entgehen lassen. Von den 32 Teilnehmern waren immerhin 11 Titelträger und da nur 3 Teilnehmer eine DWZ knapp unter 2000 hatten, gab es zumindest für uns keinen wirklichen Patzer. Dem entsprechend waren wir nur die Nummer 23 und 25 der Setzliste und unser vorrangiges Ziel war es, dem Kampf um die "rote Laterne" zu entgehen. Das ist uns auch gelungen. Thorsten war trotzdem nicht ganz zufrieden mit dem Turnier. Er erreichte zwar am ersten Tag 50%, doch am zweiten fehlte ihm einfach das Glück. So verdarb er mehrere aussichtsreiche Stellungen entweder in Zeitnot oder durch Figureneinsteller, während gegnerische Geschenke meist ausblieben. Trotzdem gelangen ihm u. a. schöne Siege gegen FM Berthold Bartsch und Eduard Miller, den er immer mehr einschnürte und dann regelrecht erwürgte. Bei mir gab es Licht und Schatten. So warf ich zwei Partien durch reflexartiges Ziehen ohne nachzudenken einfach weg. Gegen IM Mark Safyanovsky stellte ich trotz großem Zeitvorteil in ausgeglichener Stellung einzügig die Dame ein und gegen Horst Schmaus tappte ich in eine allseits bekannte Eröffnungsfalle. Andererseits hatte ich Glück gegen Korbinian Nuber, der in einer wilden Partie eine stark gewinnverdächtige Fortsetzung ausließ. Bemerkenswert war noch, daß zwei Spieler, nämlich Korbi und ich, punkt-, wertungs- und feinwertungsgleich durchs Ziel gingen, was bei einem elfrundigen Turnier nicht so oft vorkommen dürfte. Und daß Blasius Nuber in der letzten Runde Remis machte, obwohl sein Gegner nur noch eine Sekunde (!!!) auf der Uhr hatte und er mit einem Sieg noch punktemäßig zum Führenden hätte aufschließen können. Auch das dürfte Seltenheitswert besitzen und er hätte sich eigentlich einen Fairplay-Preis verdient. Abschließend möchte ich mich noch bei Korbi bedanken, der uns mit seinem Auto nach Donauwörth zum Bahnhof fuhr und wir damit eine Stunde früher zu Hause waren. |
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