Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MPkt BPkt
1. Schachfreunde Augsburg 1 ** 7 8 4 – 0 15,0 – 1,0
2. SC Sendling 1 ** 4 – 0 10,0 – 6,0
3. SAbt TSV Haunstetten 2 ** 4 – 0 9,0 – 7,0
4. SC Dillingen 1 ** 2 – 2 10,0 – 6,0
5. SC Haar 1 ** 2 – 2 9,0 – 7,0
6. SC Roter Turm Altstadt 1 1 ** 2 – 2 5,5 – 10,5
7. SK München Südost 2 ½ ** 2 – 2 5,0 – 11,0
8. SC Kempten 1 ** 0 – 4 7,0 – 9,0
9. SK Rochade Augsburg 1 ** 0 – 4 6,0 – 10,0
10. SC Garching 3 0 ** 0 – 4 3,5 – 12,5

 

2. Runde am 14.11.2021: TSV Haunstetten 2 – SK Rochade Augsburg

 

SAbt TSV Haunstetten 2 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 4½ – 3½
1 4 Martin, Michael 1996 2053 2 Otte, Marco 2144 2207 1 – 0
2 7 Zwick, Werner 1890 3 Zehrfeld, Thorsten 2081 1947 ½ – ½
3 9 Behling, Robert 1997 2022 4 Stork, Simon 2046 2095 1 – 0
4 11 Röder, Johannes 1792 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 ½ – ½
5 18 Moelter, Leopold 1561 8 Birth, Waldemar 1968 1934 1 – 0
6 19 Pribyl, Felix 1491 9 Jagdhuber, Hans 1823 1990 0 – 1
7 21 Voigt, Erik 1473 10 Lapin, Oleg 1800 1832 0 – 1
8 22 Scholl, Jakob 1517 11 Wiedemann, Manfred 1656 1764 ½ – ½
Schnitt: 1714 2037 Schnitt: 1924 1964

 

Bericht folgt.

 

1. Runde am 24.10.2021: SK Rochade Augsburg – SC Sendling

 

2 SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Sendling 1 DWZ ELO 2½ – 5½
1 1 Müller, Philipp 2234 2230 1 Watzenberger, Stefan 2106 2031 ½ – ½
2 3 Zehrfeld, Thorsten 2081 1947 2 Ryzhkov, Vadim 2105 2193 0 – 1
3 5 Wippich, Markus 1994 2066 3 Haas, Peter 2060 2076 ½ – ½
4 6 Weichelt, Jens 2008 2050 4 Schamberger, Alfons 2067 2127 ½ – ½
5 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 5 Nissen, Jens 2069 2133 0 – 1
6 8 Birth, Waldemar 1968 1925 6 Stiefel, Roland 2005 2074 1 – 0
7 9 Jagdhuber, Hans 1823 1990 8 Lipp, Mirko 1866 1852 0 – 1
8 10 Lapin, Oleg 1800 1832 12 Wein, Ulrich 1957 0 – 1
Schnitt: 1988 2014 Schnitt: 2029 2069

 

Nachdem die Vorjahressaison auf Grund der Corona-Pandemie leider ausgefallen war, freuten wir uns, nun endlich wieder am Brett spielen zu können. Mit dem SC Sendling kam ein Gegner zu uns, gegen den wir das letzte Mal knapp verloren hatten. Wir wollten uns also revanchieren. Leider fehlten bei uns Marco und Simon, während Sendling zumindest bis Brett 6 in Bestbesetzung antreten konnte. Für uns rückten Hans und Oleg nach. Relativ schnell war ich wieder einmal fertig. Sowohl mein Gegner als auch ich waren nur auf Sicherheit bedacht und nach dem Damentausch stand das Ergebnis schon fest. Kurz danach vermeldete auch Markus ein Remis. Sein Gegner hatte einen Bauern für Königsangriff geopfert und als er noch einen zweiten hinterherwarf und ich mit einem Gemetzel rechnete, wurde überraschenderweise die Friedenspfeife geraucht. Dann steuerte auch Philipp einen halben Punkt bei. Zwar hatte er nach der Eröffnung einen offenen König, doch der Gegner kam nicht ran und nach dem Damentausch wurde auch hier Remis gegeben. Das war es dann aber auch schon, denn nun folgten vier Niederlagen en suite. Hans hatte die Eröffnung verhauen und stand mit zwei Minusbauern schnell auf Verlust. Allerdings bot sich ihm dann noch überraschenderweise mit einem Qualitätsopfer eine gute Chance, wo der Gegner die Qualität hätte zurückgeben müssen, um nicht sogar noch zu verlieren, doch leider ließ Hans diese Chance ungenutzt. Ähnlich lief es bei Dietmar. Auch er kam schlecht aus der Eröffnung und verlor einen Bauern bei anhaltend schlechter Stellung. Er versuchte dann noch einen Königsangriff, opferte sogar einen ganzen Turm, doch leider schlug der Angriff nicht durch. Eine verückte Partie spielte Thorsten. Eigentlich lief es wie immer: Nach einer Eröffnung, die ich nie verstehen werde, würgte unsere „Boa constrictor“ seine „Beute“, doch anstatt sie wie gewohnt zu verschlingen (die Blechkiste zeigt +16 bzw. sogar ein Matt in 6 an), ließ Thorsten wieder locker und verschusterte seinen gesamten Vorteil. Und als sein Gegner doch noch einen Verlustzug ausführte, ließ er seine Uhr ablaufen und verlor auf Zeit. Thorsten zeigte sofort den Gewinn und sagte, er habe bei der Überprüfung des Gewinnweges die Zeit vergessen. Eine völlig unnötige Niederlage. Dann verlor auch noch Oleg. Zwar konnte er die Qualität gewinnen, doch der Gegner hatte gute Kompensation. Oleg hätte das Material zurückgeben müssen, verpasste den Zeitpunkt aber und dann gingen neben der Qualität auch noch zwei Bauern verloren. Ein Debakel verhinderte Waldemar in der letzten noch laufenden Partie. Sein Gegner wich dem Remis aus, geriet dadurch aber in Nachteil. Sehenswert, wie Waldemar diesen Vorteil dann ausnutzte und im Endspiel sicher verwertete. Letztendlich war es eine verdiente Niederlage, die allerdings zu hoch ausfiel.