Saison 2022 – 2023 – Regionalliga SW

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MPkt BPkt
1. SC Haar 1 ** 6 6 – 0 17,0 – 7,0
2. SK Rochade Augsburg ** 6 6 6 – 0 16,5 – 7,5
3. SC Roter Turm Altstadt ** 5 6 – 0 14,0 – 10,0
4. SC Kempten ** 5 6 4 – 2 14,5 – 9,5
5. SC Garching 3 ** 5 4 – 2 13,0 – 11,0
6. FC Bayern München 4 3 ** 4 4 2 – 4 11,0 – 13,0
7. SC Dillingen 4 ** 1 – 5 10,0 – 14,0
8. SC Sendling 2 2 4 ** 1 – 5 8,0 – 16,0
9. TSV Haunstetten 2 2 ** 0 – 6 8,0 – 16,0
9. SK Marktoberdorf 3 2 3 ** 0 – 6 8,0 – 16,0

 

1. Runde am 09.10.2022: SC Sendling – SK Rochade Augsburg

 

SC Sendling
DWZ ELO SK Rochade Augsburg
DWZ ELO 2 – 6
1 2 Ryzhkov, Vadim 2108 2170 2 Otte, Marco 2103 2207 ½ – ½
2 3 Haas, Peter 2071 2076 3 Zehrfeld, Thorsten 2090 1947 0 – 1
3 4 Schamberger, Alfons 2068 2127 4 Weichelt, Jens 2029 2062 ½ – ½
4 5 Nissen, Jens 2057 2133 5 Stork, Simon 2013 2069 ½ – ½
5 6 Stiefel, Roland 1993 2074 6 Zimmermann, Dietmar 2007 2074 ½ – ½
6 13 Schmitz, Tim 1854 1848 7 Birth, Waldemar 1957 1933 0 – 1
7 14 Staudacher, Leon 1826 1795 8 Lapin, Oleg 1821 1854 0 – 1
8 19 Cholewa, Pawel 12 Wiedemann, Manfred 1698 1785 0 – 1
Schnitt: 1996 2031 Schnitt: 1964 1991

 

Nachdem wir in der letzten Saison den Klassenerhalt erst in den letzten Runden sichern konnten, wollten wir es diesmal besser machen. Allerdings mussten wir zum Auftakt zum letztjährigen Zweitplatzierten, dem SC Sendling, gegen den wir klar verloren hatten. Und es sah gar nicht gut aus. Unser Brett 1 fehlte und ein Ersatzspieler nach dem anderen sagte ab, so dass es am Samstagabend danach aussah, dass wir ein Brett unbesetzt lassen müssen. Doch dann meldete sich überraschenderweise Manfred doch noch einsatzbereit und so konnten wir vollzählig nach München fahren. Und Manfred war es auch, der uns gleich in Führung brachte. Sein Gegner opferte bei heterogenen Rochaden in der Annahme, mattzusetzen, die Dame. Und Manfred nahm sie nicht, obwohl es nicht matt geworden wäre. Aber er gewann nach einem weiteren Fehler zumindest einen Turm, was auch reichte. Dann folgte ich mit meinem Lieblingsresultat. Zwar hätte ich einen Bauern gewinnen können, doch der Gegner hatte einen starken Läufer und ich einen offenen König und da war mir das Risiko dann doch zu groß. Dann konnte Oleg weiter erhöhen. Bei ebenfalls gegensätzlichen Rochaden opferte sein Gegner zwei Bauern, doch sein Angriff schlug nicht durch. Auch Waldemars Gegner opferte einen Bauern, ohne Kompensation nachweisen zu können und so standen wir kurz vor dem Mannschaftssieg, den Thorsten dann perfekt machte. Nach wie immer seltsamer Eröffnung nahm er seinem Gegner ein leicht besseres Doppelturmendspiel ab. Auch Simon spielte eine für mich seltsame Eröffnung, aber auch mit Mehrbauer. Doch den bekam der Gegner wieder und die Partie verflachte. Remis war das folgerichtige Ergebnis. Wirklich in Verlustgefahr schwebte Dietmar, dem die Eröffnung danebengegangen war. Gegnerisches Läuferpaar und Minusbauer bei offener Stellung ließ nichts Gutes erahnen. Doch mit Glück und Geschick gelang es Dietmar tatsächlich, den Laden zusammenzuhalten, und in immer noch leicht besserer Stellung willigte der Gegner in eine Zugwiederholung ein. Letztendlich steuerte noch Marco einen halben Punkt bei, der zwar erst einen Bauern gewinnen konnte, dann aber deren zwei zurückgeben musste, das resultierende Turmendspiel aber remis halten konnte. Ein gelungener Auftakt, auch wenn das Ergebnis vielleicht einen Punkt zu hoch ausfiel.

Jens

 

2. Runde am 23.10.2022: SK Rochade Augsburg – TSV Haunstetten 2

 

SK Rochade Augsburg
DWZ ELO TSV Haunstetten 2 DWZ ELO 6 – 2
1 2 Otte, Marco 2103 2207 3 Bindl, Roland 2067 1 – 0
2 4 Weichelt, Jens 2029 2062 4 Martin, Michael 2014 2053 1 – 0
3 5 Stork, Simon 2013 2069 6 Beck, Gerald 1948 1964 ½ – ½
4 6 Zimmermann, Dietmar 2007 2074 7 Zwick, Werner 1875 ½ – ½
5 7 Birth, Waldemar 1957 1933 11 Kowalewski, Przemyslaw 1829 1 – 0
6 8 Lapin, Oleg 1821 1854 12 Pribyl, Felix 1607 0 – 1
7 10 Jagdhuber, Hans 1786 1929 18 Bleyer, Kevin Michael 1444 1 – 0
8 12 Wiedemann, Manfred 1698 1785 19 Döbel, Maximilian 1344 1 – 0
Schnitt: 1926 1988 Schnitt: 1766 2008

 

Auch gegen den TSV Haunstetten hatten wir letzte Saison verloren, wenn auch nur knapp. Diesmal fehlten mit Philipp und Thorsten gleich zwei vordere Bretter, doch noch ärger gebeutelt war der TSV, so dass wir als Favorit ins Rennen gingen. Besonders an den Brettern 6 bis 8 hatten wir ein deutliches DWZ-Übergewicht. Und so wunderte es nicht, dass Hans als erster seine Partie siegreich beendet hatte. Sein Gegner machte einfach zu viele Fehler, als dass Hans‘ Sieg irgendwann in Frage stand. Dann folgte schon wieder ich. Doch diesmal mit einem Sieg! Ich hatte die Eröffnung wie immer recht zahm behandelt, doch mein Gegner opferte einen Bauern, um die Stellung zu öffnen. Allerdings kam dadurch eher ich in Vorteil, und in schwieriger, aber hochtaktischer und dadurch noch längst nicht entschiedener Lage stellte mein Gegner seine Dame ein. Weiter ging es mit Waldemar. Er hatte durch einen einfachen taktischen Trick gleich in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, und bei überlegener Stellung war sein Sieg nur eine Frage der Zeit. Einen halben Punkt steuerte Dietmar bei. In seiner Partie war nichts los, so nach und nach wurde immer mehr abgetauscht und die Partie verließ nie die Remisbreite. Manfreds Gegner hielt lange Zeit gut mit, doch als Manfred einen Königsangriff startete brach er schnell zusammen. Zwar verschmähte Manfred ein Matt in einem Zug und räumte statt dessen die gegnerische Armee ab, aber matt setzen kann man später ja immer noch … 😉 . Damit war der zweite Sieg unter Dach und Fach und es ging nur noch um die Höhe desselben. Simons Partie war auch immer mehr oder weniger im Gleichgewicht, obwohl er im Springerendspiel ganz leicht schlechter stand und durchaus fehlgreifen konnte. Aber das passierte nicht und ein Remis war die logische Folge. Dann gelang dem TSV der Ehrentreffer. Oleg hatte einen Bauern geopfert um den gegnerischen König in der Mitte festzuhalten. Doch öffnete er die Stellung nicht und so konnte der König entfleuchen. Wie der Gegner aber dann die Partie zu Ende spielte, war aller Ehren wert und entsprach nicht annähernd seiner DWZ. Als letzter spielte  dann noch Marco. Er kam nach meiner Meinung etwas schlechter aus der Eröffnung heraus. Um so erstaunter war ich, als der Gegner dann Remis anbot und Marco es ablehnte. Darauf opferte der Gegner einen Bauern, ohne jedoch das Gleichgewicht zu stören. Nach endlosem Lavieren unternahm er dann doch etwas und tatsächlich findet die Blechkiste einen Gewinn mit einem doppelten Figurenopfer, was aber kein normaler Mensch sieht. Letztendlich gelang es Marco doch noch, seinen Mehrbauern umzusetzen und so gewannen wir erneut 6:2, und meiner Meinung nach wieder ein Punkt zu hoch. Aber egal, wir nehmen es gerne mit und grüßen von der Tabellenspitze. Da aber die dicken Brocken noch kommen, lautet unser Ziel nach wie vor Klassenerhalt.

Jens

 

3. Runde am 27.11.2022: SC Garching 3 – SK Rochade Augsburg

 

SC Garching 3 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 3½ – 4½
1 2 Schreiner, Richard 2127 2132 2 Otte, Marco 2103 2207 ½ – ½
2 5 Schlinkmeier, Karsten 2111 2181 3 Zehrfeld, Thorsten 2090 1947 ½ – ½
3 6 Gradwohl, Manfred 1995 1857 4 Weichelt, Jens 1998 2062 ½ – ½
4 7 Wittke, Volker 2023 5 Stork, Simon 2013 2069 0 – 1
5 8 Wunderlich, Elias 1868 1789 6 Zimmermann, Dietmar 2007 2074 ½ – ½
6 11 Lutz, Gerhard 2038 2123 8 Lapin, Oleg 1821 1854 1 – 0
7 18 Neidl, Hans 1773 10 Jagdhuber, Hans 1786 1929 ½ – ½
8 19 Alferova, Emily 1777 1588 11 Vollprecht, Daniel 1811 1806 0 – 1

 

Zur dritten Runde mussten wir nach Garching. Diesmal fehlten Philipp und Waldemar. Aber auch Garching musste drei Stammspieler ersetzen, da zeitgleich ihre erste und zweite Mannschaft spielte. Sowohl Garching als auch wir waren noch verlustpunktfrei und es sollte tatsächlich ein denkwürdiger Mannschaftskampf werden. Aber es begann erst einmal recht unspektakulär nach einer guten Stunde mit einer Punkteteilung durch Zugwiederholung bei Dietmar. Dann folgte schon wieder einmal ich mit dem selben Resultat. Ich hatte die Eröffnung wieder mal verhauen, konnte mich aber gerade noch rauswursteln und war froh, als mir mein Gegner Remis anbot. Dann aber brachte uns Daniel in Front. Zwar kam auch er schlecht aus der Eröffnung und stand zwischenzeitlich klar auf Verlust, aber er nutze einen groben Fehler seiner Gegnerin zum Gegenschlag und zum Sieg. Marcos Partie endete ebenfalls recht unspektakulär remis. Bei Hans wechselte der Vorteil hin und her und jeder stand mal mehr oder weniger klar auf Gewinn. Leider ließ er kurz vor Schluß einen Figurengewinn aus und so fand die Partie mit einem Remis ihr gerechtes Ende. Ich trauerte schon dem verlorenen halben Zähler nach, denn mehr als ein halbes Pünktchen aus den verbliebenen drei Partien war nicht zu sehen. Und so verlor auch Oleg alsbald. Er stand schon aus der Eröffnung heraus klar auf Verlust und bekam auch keine Chance mehr geboten. Doch dann geschah ein Wunder. Thorsten hatte ausgangs der Eröffnung einen Bauern verloren und der Gegner war drauf und dran, diesen im Turmendspiel zu verwerten. Es entstand eine Stellung, in der ich längst aufgegeben hätte (siehe Diagramm). Es gewinnt Ta3, Td3 oder auch Tg3. Statt dessen wollte der Weiße Schwarz wohl in Zugzwang bringen (auf Kd7 folgt Kb7) und spielte Th2?? Nach T:h7! hatte er wohl übersehen, dass er wegen Patt nicht gut zurückschlagen kann, aber auch alle anderen Züge sind nur noch remis. Unglaublich, was für Fehler selbst in der Regionalliga nach einigen Stunden Spielzeit noch gemacht werden. Letztendlich konnte auch Simon seine Stellung noch gewinnen. Zwar hatte er eine Qualität weniger und einen offenen König, aber auch einen gefährlichen Freibauern. Und als der Gegner im Gewinnsinne seine Königsstellung öffnete, kam Simons Läuferpaar voll zur Geltung. Ständige Mattdrohungen und den Freibauern konnte der Gegner nicht mehr abwehren. So gewannen wir den Kampf tatsächlich noch und sind nach drei Runden immer noch ohne Punktverlust. Hochachtung vor den Garchinger Spielern, die das alles mit Humor nahmen und keinesfalls verärgert wirkten. Immerhin hätten wir uns auch über eine Niederlage nicht beschweren können. Der nächste Wettkampf gegen Tabellenführer Haar wird bestimmt auch nicht nicht leichter, doch sollten wir mit nun 6 Punkten nicht mehr ernsthaft in Abstiegsgefahr geraten.

Saison 2021 – 2022 – Regionalliga SW

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MPkt BPkt
1. Schachfreunde Augsburg 1 7 8 8 6 18 – 0 61½ – 10½
2. SC Sendling 1 5 8 8 12 – 6 45 – 27
3. SC Haar 1 0 4 5 11 – 7 36 – 36
4. SC Roter Turm Altstadt 1 1 3 3 5 6 6 10 – 8 37½ – 34½
5. SC Garching 3 0 0 5 5 5 8 10 – 8 35½ – 36½
6. SC Kempten 1 8 3 8 5 8 – 10 40½ – 31½
7. SK Rochade Augsburg 1 0 3 3 5 6 – 12 29½ – 42½
8. SC Dillingen 1 2 0 0 3 6 6 – 12 28 – 44
9. SAbt TSV Haunstetten 2 ½ 4 2 3 2 4 6 – 12 27 – 45
10. SK München Südost 2 2 0 3 ½ 4 3 – 15 19½ – 52½

 

 

3. Runde am 26.06.2022: SK Rochade Augsburg – SC Garching 3

 

SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Garching 3 DWZ ELO 3 – 5
1 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 2 Schöllmann, Jochen 2118 2186 + – –
2 8 Birth, Waldemar 1946 1933 4 Sajka, Mariusz 2143 2243 + – –
3 9 Jagdhuber, Hans 1824 1990 5 Schlinkmeier, Karsten 2131 2173 1 – 0
4 10 Lapin, Oleg 1806 1854 8 Wimmer, Martin 2052 2026 0 – 1
5 11 Wiedemann, Manfred 1696 1785 14 Schmidt, Hans 2002 2064 0 – 1
6 13 Weber, Leonora 1532 1648 15 Schratzenstaller, Andreas 1956 2123 0 – 1
7 16 Vukovic, Fabian 1380 18 Krasotin, Valentin 1946 1773 0 – 1
8 17 Häusser, Eugen 1377 24 Alferova, Emily 1654 1536 0 – 1
Schnitt: 1694 1880 Schnitt: 2000 2015

 

In der letzten Runde ging es für uns um nichts mehr. Das galt auch für unseren Gast, den SC Garching, der gleich die ersten zwei Bretter frei ließ. Wir waren zwar vollzählig, doch fehlten die ersten 6 (!) Bretter. So bekamen auch Spieler, die sonst nicht in der ersten Mannschaft spielen die Gelegenheit, gegen deutlich stärkere Gegner ihre Spielstärke zu beweisen. Und sie schlugen sich auch besser, als das Ergebnis es ausdrückt. Abgesehen von Oleg, der gleich in der Eröffnung durch einen groben Fehler eine Figur verlor, waren wir nirgends chancenlos, auch wenn sich letztendlich die um ca. 300 DWZ-Punkte besseren Gegner durchsetzten. Schön, dass zumindest Hans seinen Vorteil verwerten konnte. Damit nahm eine schon abgeschriebene Saison noch einen glücklichen Ausgang und wir werden auch nächstes Jahr wieder in der Regionalliga vertreten sein.

 

9. Runde am 29.05.2022: SC Dillingen – SK Rochade Augsburg

 

SC Dillingen 1 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 3 – 5
1 2 Nuber, Korbinian, Dr. 2256 2281 1 Müller, Philipp 2234 2230 ½ – ½
2 4 Lederle, Vitus 2175 2222 2 Otte, Marco 2144 2207 ½ – ½
3 6 Giss, Helene, Dr. 2033 2042 3 Zehrfeld, Thorsten 2085 1947 ½ – ½
4 10 Reif, Michael 1994 1884 4 Stork, Simon 2046 2095 1 – 0
5 11 Richtmann, Peter 1928 1904 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 0 – 1
6 12 Kapfer, Ulrich 1824 1937 8 Birth, Waldemar 1954 1933 0 – 1
7 14 Sawicki, Eduard 1596 10 Lapin, Oleg 1827 1854 0 – 1
8 15 Neipp, Simon 1546 11 Wiedemann, Manfred 1700 1785 ½ – ½
Schnitt: 1919 2045 Schnitt: 1998 2015

 

In der vorletzten Runde mussten wir nach Dillingen. Sollte Dillingen in Bestbesetzung antreten, wären sie natürlich klarer Favorit. Da das aber wie erhofft nicht der Fall war, waren wir nach DWZ sogar vorne. Philipp hatte seinem Gegner in einem komplizierten Mittelspiel einen Bauern abgenommen und stand klar besser, doch seinem Gegner gelang es, den Laden zusammenzuhalten, also remis. Bei Marco war die gesamte Partie nicht viel los. Gegen den ehemaligen Bayrischen Meister wurde ausgangs der Eröffnung „Holz gehackt“ und dann remis gemacht. Bei Thorsten war es umgedreht als an Brett 1. Er hatte gegen die „schöne Helene“ einen Bauern verloren und landete in einem Turmendspiel. (Thorsten, mehr aufs Brett schauen 😉 ) Glücklicherweise ließ seine Gegnerin einen forcierten Gewinn aus und so konnte Thorsten ins Remis entwischen. Simon erwischte keinen guten Tag. In einer Stellung mit heterogenen Rochaden wählte er erst einen zweifelhaften Abtausch, dann opferte der Gegner einen Bauern, um Linien zu öffnen und als Simon dann mit der Dame auf das falsche Feld zog, war die Partie verloren. Anerkennenswert aber, dass sich Simon nach einer schönen Kombination mattsetzten ließ und nicht vorher aufgab. Dietmar gewann im Mittelspiel einen Bauern, dann opferte der Gegner noch einen zweiten, doch seine Angriffsversuche konnte Dietmar locker abwehren und in verlorener Stellung stellte der Gegner dann noch eine Figur ein und gab auf. Waldemar stand mit Caissa im Bunde. Er hatte eine zugegebenermaßen versteckte Möglichkeit übersehen, die Dame gegen Turm und Springer zu gewinnen, geriet dann aber in eine völlig verlorene Stellung. Doch statt den Sack zuzumachen, ließ der Gegner eine Gewinnmöglichkeit nach der anderen aus, stellte stattdessen eine Figur ein und dann lief Waldemars Freibauer, so dass der Punkt tatsächlich noch an uns ging. Olegs Gegner stellte gleich in der Eröffnung Qualität und Bauer ein und nach Damentausch war die Partie sicher gewonnen. Auch Manfred hatte wie Waldemar mächtig Glück. In schwieriger Stellung hätte auch er die Dame gegen Turm und Läufer gewinnen können, auch er ließ diese Möglichkeit aus und stand völlig auf Verlust und auch hier ließ der Gegner eine Gewinnmöglichkeit nach der anderen aus und ließ Manfred schließlich ins Dauerschach entkommen.
Alles in allem ein glücklicher Mannschaftserfolg. Das hätte auch andersherum ausgehen können. Egal, nach diesem erneuten Sieg sind wir gerettet, da es nur einen Absteiger gibt.

 

5. Runde am 15.05.2022: SK München Südost – SK Rochade Augsburg

 

SK München Südost 2 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 2½ – 5½
1 2 Bergauz, Avigdor 2158 2173 1 Müller, Philipp 2234 2230 ½ – ½
2 3 Brem, Stephan 2043 2036 3 Zehrfeld, Thorsten 2085 1947 ½ – ½
3 4 Stadler, Andreas 2049 2025 4 Stork, Simon 2046 2095 0 – 1
4 6 Zinke, Thomas, Dr. 1993 6 Weichelt, Jens 2028 2062 ½ – ½
5 7 Prantl, Dietmar 1973 1927 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 0 – 1
6 12 Gendler, Juri 1872 1934 8 Birth, Waldemar 1954 1933 0 – 1
7 13 Komarov, Jan 1691 1844 9 Jagdhuber, Hans 1840 1990 1 – 0
8 14 Stadler, Wolfgang 1863 2042 10 Lapin, Oleg 1827 1854 0 – 1
Schnitt: 1955 1997 Schnitt: 2001 2023

 

Zu dem angesprochenen 4-Punkte-Spiel gegen München Südost mussten wir in München antreten. Bei uns fehlte Marco und Markus, aber auch bei München musste Brett 1 und einige hintere Bretter ersetzt werden, so dass wir nach DWZ als leichter Favorit ins Rennen gingen. Das erste Resultat gab es nach 2,5 Stunden. Ich hatte so etwas wie einen Igel auf dem Brett. Und da weder mein Gegner noch ich ein Risiko eingehen wollten, war ein Remis die logische Folge. Kurz darauf schoss uns Oleg in Front. Er hatte in vorteilhafter Stellung einen Bauern gewonnen und als sein Gegner auf der Suche nach Gegenspiel seinen König vergaß, setzte Oleg ihn kurzerhand matt. Dann legte Simom nach. In etwa ausgeglichener Stellung hatte sein Gegner ein Remisangebot abgelehnt, um kurz darauf den entscheidenden Fehler zu begehen. Zwar übersah Simon dann ein Matt in 11 Zügen, es reichte aber trotzdem. 😉 Philipp steuerte einen halben Punkt bei. Er hatte zwischenzeitlich eine etwas anrüchige Stellung, doch der Gegner nutzte seine Chancen nicht und so konnte Philipp den Laden zusammenhalten. Hans legte seine Partie zu passiv an und geriet in eine schwierige Stellung. Er opferte eine Qualität gegen einen Bauern, beging aber dann noch einen Fehler und so konnte München verkürzen. Dann aber sicherte uns Waldemar zumindest einen Mannschaftspunkt. Er hatte mutig einen Bauern auf b2 gefressen, war dafür aber sehr in der Entwicklung zurückgeblieben. Der Gegner opferte eine Figur und bekam starken Königsangriff. Aber Waldemar blieb cool, gab eine Qualität zurück und verwertete seinen Materialvorteil. Dietmar stand mit Caissa im Bunde. Er hatte im Mittelspiel unnötig einen Bauern verloren. Und als dann noch ein zweiter über den Jordan ging, sah es nach einer Niederlage aus. Dann aber fraß der Gegner in Zeitnot einen vergifteten Bauern und Dietmar gewann eine Figur, die Partie und zwei Mannschaftspunkte für uns. Letztendlich beendete auch Thorsten seine Partie mit einem Remis. Eine schön aussehende Abwicklung im Mittelspiel mündete leider in einem schwierigen Endspiel, doch Thorsten konnte das Endspiel halten.
Mit diesem Sieg haben wir den letzten Platz verlassen. Leider bekam der SC Dillingen gegen Mitkonkurrent SC Kempten keine Mannschaft zusammen und verlor kampflos 0:8! In der nächsten Runde müssen wir nach Dillingen, aber ich denke, der entscheidende Kampf wird der in der letzten Runde gegen den SC Garching sein.

 

8. Runde am 08.05.2022: SK Rochade Augsburg – SC Kempten

 

SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Kempten 1 DWZ ELO 4½ – 3½
1 2 Otte, Marco 2144 2207 1 Wagner, Julian 2032 1955 0 – 1
2 3 Zehrfeld, Thorsten 2085 1947 2 Hanisch, Sebastian, Dr. 2037 2044 1 – 0
3 4 Stork, Simon 2046 2095 3 Sontheim, Robert Christian 2014 1 – 0
4 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 4 Schmid, Peter 2070 ½ – ½
5 8 Birth, Waldemar 1954 1933 6 Lagassé, Pascal 1941 ½ – ½
6 9 Jagdhuber, Hans 1840 1990 7 Pleyer, Felix 1872 2069 0 – 1
7 10 Lapin, Oleg 1827 1854 11 Baron, Sven 1740 1778 1 – 0
8 13 Weber, Leonora 1532 1648 12 Schreiber, Jörg 1747 ½ – ½
Schnitt: 1928 1968 Schnitt: 1931 1961

 

In der 8. Runde hatten wir den SC Kempten zu Gast und diesmal sollte es endlich mit dem ersten Mannschaftserfolg klappen. Bei Marco war lange Zeit nicht viel los. Dann verlor er durch eine drohende Springergabel erst einen Bauern und dann einen ganzen Turm, womit die Partie gelaufen war. Thorsten bekam nach einem Fehler seines Gegners ausgangs der Eröffnung Königsangriff. Dann glaubte der Gegner wohl, eine Figur zu gewinnen. Das tat er auch, doch dafür ging der König verloren. Simons Gegner tauschte seinen Fianchettoläufer gegen einen Springer ab. Doch nach einem Qualitätsopfer von Simon war es genau dieser fehlende Läufer, der Simon den Sieg brachte. Dietmar erhielt etwas Vorteil, da sein Gegner das Rochaderecht einbüßte. Doch gelang es ihm, seinen König rechtzeitig zu evakuieren und so wurden dann die Züge wiederholt. Auch bei Waldemar lief es ähnlich. Er hatte zwar einen schwachen Bauern, konnte den aber locker verteidigen und so gab es auch hier ein Remis durch Zugwiederholung. Hans‘ Partie ging leider verloren. Zwar stand es lange Zeit ausgeglichen, doch durch eine ungenaue Fortsetzung verlor er einen Bauern und überschritt dann die Zeit. Bei Oleg ging es auf und ab. Erst hätte sein Gegner einen Bauern gewinnen können, verschmähte diesen aber und so gewann Oleg einen. Dann ließ er eine Kombination zu, die der Gegner aber nicht sah. So gewann Oleg noch einen Sack voll Bauern und ließ sich trotz ungleichfarbiger Läufer die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Leonora spielte ihre erste Partie in der ersten Mannschaft und konnte gleich mit einem Remis den Mannschaftssieg perfekt machen. Sie spielte trotz komplizierter Stellung sicher, so dass der um rund 200 DWZ-Punkte bessere Gegner das Remis anbot.
Unser erster Erfolg in dieser Saison und plötzlich haben wir sogar wieder Rettungschancen. Der nächste Kampf gegen München Südost ist ein 4-Punkte-Spiel, denn mit einem weiterten Sieg könnten wir sie überholen.

 

5. Runde am 03.04.2022: Schachfreunde Augsburg – SK Rochade Augsburg

Zur 5. Runde sollten wir gegen die Schachfreunde Augsburg spielen. Durch Corona und andere z.T. krankheitsbedingte Ausfälle bat ich die Schachfreunde um eine Verlegung des Wettkampfes. Leider lehnten diese eine Verschiebung aus finanziellen Gründen ab. Da ich keinen Sinn darin sah, mit einer unvollständigen Mannschaft und z.T. mit Kindern gegen Titelträger anzutreten, habe ich den Wettkampf komplett abgesagt.

 

4. Runde am 20.03.2022: SK Rochade Augsburg – SC Haar

 

SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Haar 1 DWZ ELO 2½ – 5½
1 1 Müller, Philipp 2234 2230 3 Lichtenstern, Christoph 2164 2213 0 – 1
2 3 Zehrfeld, Thorsten 2081 1947 4 Dorendorf, Hagen 1990 2175 0 – 1
3 6 Weichelt, Jens 2028 2062 5 Lichtenstern, Elmar 2034 ½ – ½
4 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 6 Jachs, Walter 2013 1 – 0
5 8 Birth, Waldemar 1954 1933 8 Mai, Anton 1925 1927 0 – 1
6 9 Jagdhuber, Hans 1823 1990 9 Rabenstein, Winfried 2013 0 – 1
7 10 Lapin, Oleg 1827 1854 13 Schmidt, Hans Christoph 1926 1926 0 – 1
8 11 Wiedemann, Manfred 1693 1785 18 Bumes, Konrad 1905 1929 1 – 0
Schnitt: 1954 1984 Schnitt: 1996 2034

 

In der 4. Runde hatten wir den SC Haar zu Gast. Bei uns fehlten mit Brett zwei, vier und fünf gleich drei Stammspieler, die Gäste spielten „ohne zwei“, d. h. die ersten beiden Bretter mussten ersetzt werden. Die erste Partie war schnell beendet. Ausgangs der Eröffnung bot mir mein Gegner nach Damentausch Remis an, und wer mich kennt, weiß, wie lange ich bis zu dessen Annahme mit mir gerungen habe. Recht schnell folgte Oleg. Er hatte in der Eröffnung durch einen groben Fehler Qualität und zwei Bauern verloren, wonach die Partie gelaufen war. Nicht viel besser erging es Philipp. Nach zweifelhafter Eröffnung ging erst ein Bauer bei schlechter Stellung verloren und auch ein Damenopfer zur Verwirrung fruchtete nicht mehr, so dass sich eine erneute Niederlage früh abzeichnete. Und in diesem Stil ging es weiter. Hans übersah im beginnenden Mittelspiel einen Figurenverlust gegen zwei Bauern und kämpfte schnell für eine verlorene Sache. Doch dann endlich ein Lichtblick. Nachdem er in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot abgelehnt hatte, beging Manfreds gut 200 DWZ-Punkte besserer Gegner im Mittelspiel einen Fehler. Sehenswert, wie Manfred das ausnutzte und den Gegner daraufhin regelrecht an die Wand spielte. So ist das eben mit abgelehnten Remisangeboten … 😉 Allerdings blieb die erhoffte Wende aus. Thorsten spielte wie immer kompromisslos und erreichte auch tatsächlich eine Gewinnstellung. Doch war die Stellung sehr kompliziert und nachdem er seinen Vorteil wieder verschustert hatte, verlor er auch noch auf Zeit. Waldemar hatte nach verdächtiger Stellung ausgeglichen, stellte dann aber einen Bauern ein. Und nach einem weiteren Fehler war noch ein zweiter Bauer und schließlich die Partie verloren. Die verrückteste Partie spielte Dietmar. Nachdem er die Entwicklung seines Königsflügels vernachlässigt hatte, blieb sein König in der Mitte stecken. Doch gelang es ihm, durch zwei starke Freibauern eine Figur zu gewinnen. Jedoch blieb sein König das Sorgenkind und der Gegner versuchte ihn zu erlegen. Der Computer findet natürlich den Gewinn, aber der Gegner nicht. Und als er in einer Zeitnotschlacht Dietmar einen Zug Verschnaufpause ließ, nutzte dieser die Gelegenheit und setzte seinerseits matt. Alles in allem wieder ein dem Spielverlauf angemessenes Ergebnis.

 

6. Runde am 13.03.2022: SK Rochade Augsburg – SC Roter Turm Altstadt

 

SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Roter Turm Altstadt 1 DWZ ELO 3 – 5
1 2 Otte, Marco 2144 2207 1 Khrapko, Marharyta 2145 2102 0 – 1
2 3 Zehrfeld, Thorsten 2081 1947 2 Josch, Sylvio 2157 2148 ½ – ½
3 4 Stork, Simon 2046 2095 3 Ritzka, Simon 2077 2038 ½ – ½
4 5 Wippich, Markus 1994 2066 4 Krämer, Stefan 2103 2149 ½ – ½
5 6 Weichelt, Jens 2028 2062 5 Bohnhoff, Peter 2058 2064 ½ – ½
6 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 6 Cuadrado, Guillermo 2054 2114 0 – 1
7 8 Birth, Waldemar 1954 1933 7 Parsch, Christian 1985 1880 ½ – ½
8 9 Jagdhuber, Hans 1823 1990 8 Beyerlein, Andreas, Dr. 1988 2169 ½ – ½
Schnitt: 2008 2047 Schnitt: 2070 2083

 

Zur 6. Runde empfingen wir die Mannschaft von RTA aus München. Die Runden 3 bis 5 werden coronabedingt noch nachgeholt. Bei uns fehlte Brett 1, so dass wir alle aufrücken mussten, RTA kam in Bestbesetzung. Nach 45 Minuten war die erste Partie schon beendet. Markus einigte sich mit seinem Gegner nach einem schnellen Damentausch auf remis. Dann passierte zwei Stunden nichts. Es folgten Remisen von Simon und mir. Beide Partien verließen nie ernsthaft die Remisbreite, wobei ich immer etwas schlechter stand, aber alle Löcher stopfen konnte. Marco vergaß bei heterogenen Rochaden seinen Angriff voranzutreiben, so dass die Gegnerin am anderen Flügel schneller war und ihren Angriff erfolgreich abschließen konnte. Dietmar unterlief ein Fehler im Mittelspiel. Er stellte seinen Springer ins gegnerische Lager, für dessen Rettung er einen Bauern geben musste und zusätzlich eine schlechte Stellung erhielt. Als dann weitere Bauern verloren gingen, war die Partie gelaufen. Bei Thorstens Remis passierte auch nichts Dramatisches. Waldemar machte einen fehlerhaften Abtausch, wonach der Gegner einen gedeckten Freibauern auf d6 installieren konnte und die Stellung positionell verloren war. Doch anstatt seine Stellung langsam zu verstärken, wollte der Gegner sofort gewinnen und ließ Waldemars Turm aktiv werden, der dann folgerichtig räubern ging. Am Ende konnte der Gegner noch froh sein, dass ihm sein Freibauer auf d6 wenigstens noch das Remis sicherte. Die klarsten Siegchancen hatte Hans. Nachdem er eine Gewinnstellung erreicht hatte, „opferte“ er eine Qualität. Doch hatte er ein starkes Läuferpaar und zwei Freibauern. Aber anstatt einen ganzen Turm zu gewinnen, holte sich Hans nur die Qualität zurück. Das resultierende Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und zwei Mehrbauern war immer noch gewonnen, doch ließ Hans den gegnerischen König vor seine beiden Freibauern kommen, die dann zuverlässig blockiert waren und kein Gewinn mehr möglich war. Mit viel Glück wäre vielleicht ein 4:4 möglich gewesen, doch geht das Ergebnis in Ordnung und spiegelt so in etwa den Kampfverlauf wider.

 

2. Runde am 14.11.2021: TSV Haunstetten 2 – SK Rochade Augsburg

 

SAbt TSV Haunstetten 2 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 4½ – 3½
1 4 Martin, Michael 1996 2053 2 Otte, Marco 2144 2207 1 – 0
2 7 Zwick, Werner 1890 3 Zehrfeld, Thorsten 2081 1947 ½ – ½
3 9 Behling, Robert 1997 2022 4 Stork, Simon 2046 2095 1 – 0
4 11 Röder, Johannes 1792 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 ½ – ½
5 18 Moelter, Leopold 1561 8 Birth, Waldemar 1968 1934 1 – 0
6 19 Pribyl, Felix 1491 9 Jagdhuber, Hans 1823 1990 0 – 1
7 21 Voigt, Erik 1473 10 Lapin, Oleg 1800 1832 0 – 1
8 22 Scholl, Jakob 1517 11 Wiedemann, Manfred 1656 1764 ½ – ½
Schnitt: 1714 2037 Schnitt: 1924 1964

 

Bericht folgt.

 

1. Runde am 24.10.2021: SK Rochade Augsburg – SC Sendling

 

2 SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Sendling 1 DWZ ELO 2½ – 5½
1 1 Müller, Philipp 2234 2230 1 Watzenberger, Stefan 2106 2031 ½ – ½
2 3 Zehrfeld, Thorsten 2081 1947 2 Ryzhkov, Vadim 2105 2193 0 – 1
3 5 Wippich, Markus 1994 2066 3 Haas, Peter 2060 2076 ½ – ½
4 6 Weichelt, Jens 2008 2050 4 Schamberger, Alfons 2067 2127 ½ – ½
5 7 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 5 Nissen, Jens 2069 2133 0 – 1
6 8 Birth, Waldemar 1968 1925 6 Stiefel, Roland 2005 2074 1 – 0
7 9 Jagdhuber, Hans 1823 1990 8 Lipp, Mirko 1866 1852 0 – 1
8 10 Lapin, Oleg 1800 1832 12 Wein, Ulrich 1957 0 – 1
Schnitt: 1988 2014 Schnitt: 2029 2069

 

Nachdem die Vorjahressaison auf Grund der Corona-Pandemie leider ausgefallen war, freuten wir uns, nun endlich wieder am Brett spielen zu können. Mit dem SC Sendling kam ein Gegner zu uns, gegen den wir das letzte Mal knapp verloren hatten. Wir wollten uns also revanchieren. Leider fehlten bei uns Marco und Simon, während Sendling zumindest bis Brett 6 in Bestbesetzung antreten konnte. Für uns rückten Hans und Oleg nach. Relativ schnell war ich wieder einmal fertig. Sowohl mein Gegner als auch ich waren nur auf Sicherheit bedacht und nach dem Damentausch stand das Ergebnis schon fest. Kurz danach vermeldete auch Markus ein Remis. Sein Gegner hatte einen Bauern für Königsangriff geopfert und als er noch einen zweiten hinterherwarf und ich mit einem Gemetzel rechnete, wurde überraschenderweise die Friedenspfeife geraucht. Dann steuerte auch Philipp einen halben Punkt bei. Zwar hatte er nach der Eröffnung einen offenen König, doch der Gegner kam nicht ran und nach dem Damentausch wurde auch hier Remis gegeben. Das war es dann aber auch schon, denn nun folgten vier Niederlagen en suite. Hans hatte die Eröffnung verhauen und stand mit zwei Minusbauern schnell auf Verlust. Allerdings bot sich ihm dann noch überraschenderweise mit einem Qualitätsopfer eine gute Chance, wo der Gegner die Qualität hätte zurückgeben müssen, um nicht sogar noch zu verlieren, doch leider ließ Hans diese Chance ungenutzt. Ähnlich lief es bei Dietmar. Auch er kam schlecht aus der Eröffnung und verlor einen Bauern bei anhaltend schlechter Stellung. Er versuchte dann noch einen Königsangriff, opferte sogar einen ganzen Turm, doch leider schlug der Angriff nicht durch. Eine verrückte Partie spielte Thorsten. Eigentlich lief es wie immer: Nach einer Eröffnung, die ich nie verstehen werde, würgte unsere „Boa constrictor“ seine „Beute“, doch anstatt sie wie gewohnt zu verschlingen (die Blechkiste zeigt +16 bzw. sogar ein Matt in 6 an), ließ Thorsten wieder locker und verschusterte seinen gesamten Vorteil. Und als sein Gegner doch noch einen Verlustzug ausführte, ließ er seine Uhr ablaufen und verlor auf Zeit. Thorsten zeigte sofort den Gewinn und sagte, er habe bei der Überprüfung des Gewinnweges die Zeit vergessen. Eine völlig unnötige Niederlage. Dann verlor auch noch Oleg. Zwar konnte er die Qualität gewinnen, doch der Gegner hatte gute Kompensation. Oleg hätte das Material zurückgeben müssen, verpasste den Zeitpunkt aber und dann gingen neben der Qualität auch noch zwei Bauern verloren. Ein Debakel verhinderte Waldemar in der letzten noch laufenden Partie. Sein Gegner wich dem Remis aus, geriet dadurch aber in Nachteil. Sehenswert, wie Waldemar diesen Vorteil dann ausnutzte und im Endspiel sicher verwertete. Letztendlich war es eine verdiente Niederlage, die allerdings zu hoch ausfiel.

Saison 2019 – 2020

1. Mannschaft 2019-2020 – Regionalliga SW

 

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MPkt BPkt
1. FC Bayern München 3 5 4 5 17 – 1 45,0 – 27,0
2. SF Augsburg 1 5 6 8 6 4 4 14 – 4 47,5 – 24,5
3. SC Roter Turm Altstadt 1 8 4 5 5 5 13 – 5 42,0 – 30,0
4. TSV Haunstetten 2 0 5 5 4 2 9 – 9 30,0 – 42,0
5. SC Garching 3 3 4 4 3 5 8 – 10 35,0 – 37,0
6. SK Rochade Augsburg 1 3 2 3 3 4 6 5 7 – 11 34,0 – 38,0
7. SC Dillingen 1 4 0 3 5 2 0 7 – 9 26,5 – 37,5
8. SC Sendling 1 2 4 4 6 – 12 31,0 – 41,0
9. SC Haar 1 3 4 3 3 4 8 4 – 14 35,5 – 36,5
10. Münchener SC 3 4 3 6 3 0 0 3 – 13 25,5 – 38,5

 

9. Runde: 01.03.2020: SK Rochade Augsburg 1 – SC Garching 3

 

SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Garching 3 DWZ ELO 4 – 4
1 2 Müller, Philipp 5 Englert, Jan 2045 2098 ½ – ½
2 4 Zehrfeld, Thorsten 2085 1947 6 Wittke, Volker 2052 0 – 1
3 5 Birth, Daniel 2091 2043 7 Wimmer, Martin 2052 2026 1 – 0
4 7 Weichelt, Jens 2008 2050 9 Schlinkmeier, Karsten 2131 2173 1 – 0
5 8 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 11 Stork, Simon 1 – 0
6 9 Birth, Waldemar 1968 1923 17 Krasotin, Valentin 1946 1773 0 – 1
7 11 Lapin, Oleg 1800 1832 18 Neidl, Hans 1759 ½ – ½
8 15 Kudria, Alessio 1635 1334 19 Werner, Denis 2007 1931 0 – 1
Schnitt: 1940 1886 Schnitt: 1998 2000

 

8. Runde: 13.09.2020: FC Bayern München 3 – SK Rochade Augsburg 1

 

FC Bayern München 3 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 5 – 3
1 1 Zwanzger, Johannes, Dr. 2280 2263 1 Otte, Marco 2144 2207 + – –
2 2 Tournier, Mathieu 2263 2289 4 Zehrfeld, Thorsten 2085 1947 0 – 1
3 3 Kornitzky, Tino 2118 2083 5 Birth, Daniel 2091 2043 ½ – ½
4 4 Ciaffone, Daniel 2139 2124 8 Zimmermann, Dietmar 1998 2074 ½ – ½
5 8 Braun, Thomas, Dr. 2039 2064 9 Birth, Waldemar 1968 1923 0 – 1
6 9 Lentrodt, Thomas 2218 2243 11 Lapin, Oleg 1800 1832 1 – 0
7 14 Schütz, Günter 2064 2153 13 Wiedemann, Manfred 1665 1767 1 – 0
8 15 Wengler, Jörg 2019 2023 18 Weber, Leonora 1656 1648 1 – 0
Schnitt: 2142 2155 Schnitt: 1925 1930

 

7. Runde: 01.03.2020: SK Rochade Augsburg 1 – SC Dillingen

 

SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Dillingen 1 DWZ ELO 6 – 2
1 1 Otte, Marco 2161 2207 3 Nuber, Korbinian 2226 2281 0 – 1
2 2 Müller, Philipp 4 Billing, Christian 2208 2206 + – –
3 3 Schmidt, Olaf 2068 2044 5 Lederle, Vitus 2178 2207 1 – 0
4 4 Zehrfeld, Thorsten 2073 1947 6 Giss, Arthur 2033 2047 ½ – ½
5 5 Birth, Daniel 2038 2043 8 Bäuml, Ulrich 2041 2068 1 – 0
6 6 Wippich, Markus 1971 2066 11 Bauer, Wolfgang 1817 1872 1 – 0
7 7 Weichelt, Jens 1947 2018 15 Nentwig, Nicole 1709 1878 1 – 0
8 9 Birth, Waldemar 1967 1923 16 Tratzmiller, Benedikt 1803 ½ – ½
Schnitt: 2032 2035 Schnitt: 2001 2079

 

In dieser Runde wollten wir unsere Aufholjagd fortsetzen und den Abstiegsplätzen endlich entkommen. Mit dem ehemaligen Oberligisten SC Dillingen kam dazu allerdings nicht unbedingt der passende Gegner. Doch da Dillingen inzwischen weder auf- noch absteigen kann, hatten wir die leise Hoffnung, dass sie nicht mit ihrer besten Aufstellung anreisen würden. Und wir wurden nicht enttäuscht. Brett 2 blieb unbesetzt und an den hinteren Brettern waren wir nach DWZ teils deutlich überlegen. Relativ schnell war wieder mal Markus fertig. Doch nicht mit einem Remis, sondern einem Sieg. Sein Gegner lud ihn ausgangs der Eröffnung geradezu zu einem Mattangriff ein, was Markus natürlich dankend annahm. Kurz darauf folgte Waldemar mit einem Remis. Er hatte in einem Turmendspiel zeitweilig einen Bauern weniger, geriet aber nie in ernsthafte Verlustgefahr. Dann gewann Daniel. Zwar stand er in einem komplizierten Mittelspiel mal sehr verdächtig, doch sein Gegner fand erst keinen Gewinn und machte dann im Endspiel einen entscheidenden Fehler. Bei Marco war es genau umgekehrt: Er ließ eine gute Gelegenheit zum Qualitätsgewinn verstreichen und machte dann auch noch den Verlustzug. Gut, mit dem Computer bewaffnet lässt sich das leicht feststellen. Denn die Stellung war hochkompliziert und gegen einen FM darf man auch mal verlieren. Thorsten sicherte uns dann zumindest erst mal einen Mannschaftspunkt. Seine Partie befand sich immer im Gleichgewicht. Sehenswert, wie er dann mit einem Turmopfer ein Dauerschach erzwang. Jetzt lief noch Olafs und meine Partie. Meine Gegnerin hatte die Eröffnung recht zahm behandelt und so erreichte ich schnell eine gute Stellung. Im Mittelspiel gelang mir dann ein Bauerngewinn, jedoch handelte es sich bei dem resultierenden Mehrbauern um einen Doppelbauern, der nicht leicht zu verwerten sein würde. Hätte Olaf zu dem Zeitpunkt schlecht gestanden, hätte ich wohl Remis angeboten. Da dem jedoch nicht so war, spielte ich weiter und schaffte auch bald den Sieg. Und auch Olaf konnte voll punkten. Er nahm seinem Gegner erst eine Figur gegen zwei Bauern ab und gab ihm dann trotz Damentausch mit ständigen Mattdrohungen keine Chance mehr. Respekt aber auch an Vitus Lederle, der Olaf ein schönes Matt gönnte und nicht vorher aufgab. Mit diesem Sieg haben wir die Abstiegszone vorerst verlassen und sind im Mittelfeld angekommen. Sicher sind wir noch nicht, doch die Chancen auf den Klassenerhalt sind ausgezeichnet.

 

6. Runde: 09.02.2020: SC Haar – SK Rochade Augsburg 1

 

SC Haar 1 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 3½ – 4½
1 3 Lichtenstern, Christoph 2167 2213 1 Otte, Marco 2161 2207 0 – 1
2 4 Dorendorf, Hagen 2019 2175 2 Müller, Philipp 0 – 1
3 5 Lichtenstern, Elmar 2027 3 Schmidt, Olaf 2068 2044 ½ – ½
4 6 Rabenstein, Winfried 2018 4 Zehrfeld, Thorsten 2084 1947 1 – 0
5 7 Jachs, Walter 2015 7 Weichelt, Jens 1947 2018 ½ – ½
6 10 Kania, Andreas 1988 2162 8 Zimmermann, Dietmar 1956 2074 ½ – ½
7 14 Held, Sebastian 1932 9 Birth, Waldemar 1970 1914 ½ – ½
8 16 Rippler, Andreas 1944 10 Jagdhuber, Hans 1883 2011 ½ – ½
Schnitt: 2013 2183 Schnitt: 2009 2030

 

Nach unserem Erfolg gegen den MSC galt es nun gegen den Tabellenletzten SC Haar nachzulegen. Doch ein Selbstläufer würde es wohl nicht werden, hatte doch der SC Haar alle Kämpfe immer nur knapp verloren. Und so sollte es auch kommen. Haar trat „ohne zwei“ an, d.h. die ersten beiden Bretter fehlten. Bei uns wurden Daniel und Markus durch Waldemar und Hans ersetzt. Als erster hatte Hans seine Partie mit einem Remis beendet. Zwar drohte der Gegner mit einem gewaltigen Königsangriff, doch Hans gelang mit einem Trick der Damentausch, wonach die Stellung verflachte. Dann folgte ich mit meinem üblichen Remis. Zwar kam ich gut aus der Eröffnung, sah dann auch eine vielversprechende Fortsetzung, doch mittendrin plötzlich auch einen gegnerischen Konter, wonach mein Vorteil weg wäre. Also beeilte ich mich mit einem Remisangebot … Waldemars Gegner hatte einen Bauern eingestellt und dann sogar noch einen zweiten verloren, doch Waldemar war mit seinem König in der Mitte geblieben, was trotz Endspiel zum Rückgewinn der Bauern reichte, also ebenfalls ein Remis. Dann der Rückschlag für uns: Thorstens Partie war bis ins Bauernendspiel immer ausgeglichen, doch ein fehlerhafter Bauernzug reichte zum Verlust. Nachdem dann auch Dietmars Partie recht ereignislos friedlich endete und auch Olafs Bauernendspiel keinen Sieger sah, schien eine erneute Pleite unvermeidbar. Denn auch Philipp war eigentlich schon „tot“. Ihm war die Eröffnung völlig danebengegangen und um den sofortigen Verlust zu vermeiden, musste er eine Qualität geben. Trotzdem hatte der Gegner noch mehrmals die Gelegenheit, die Partie siegreich zu beenden, stattdessen wickelte er in ein Endspiel mit Mehrqualität, aber Freibauern auf beiden Seiten ab. Und dort waren Philipps Bauern die schnelleren, so dass er diese Partie tatsächlich noch gewann. Nun lag es wieder mal einzig an Marco, keinen, einen oder beide Mannschaftspunkte zu holen. Er hatte ein Endspiel mit Läufer- gegen Springerpaar erreicht, wobei mir die Springer im Verbund mit einer Bauernmajorität am Damenflügel jedoch gefährlicher erschienen. Und so versuchte der Gegner auch dort zu gewinnen, was allerdings einen entfernten Freibauern für Marco einbrachte. Und wirklich: Dieser Bauer brachte uns den Mannschaftssieg. Puh! Da hatte Caissa aber kräftig mitgeholfen, aber egal, gewonnen ist gewonnen. Und nach den vertanen Chancen in den verlorenen Kämpfen vielleicht auch ein Stück gerechter Ausgleich. Jedenfalls sind wir jetzt beim Thema Klassenerhalt ein gutes Stück vorangekommen.

 

5. Runde: 19.01.2020: SK Rochade Augsburg 1 – Münchener SC 3

 

SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO Münchener SC 3 DWZ ELO 5 – 3
1 1 Otte, Marco 2161 2207 2 Perhinig, Robert 2253 2238 1 – 0
2 2 Müller, Philipp 3 Babiy, Igor 2267 2243 ½ – ½
3 3 Schmidt, Olaf 2068 2044 4 Amelang, Thomas 2083 2141 1 – 0
4 4 Zehrfeld, Thorsten 2084 1947 5 Stock, Christoph 2043 2103 ½ – ½
5 5 Birth, Daniel 2038 2034 6 Kwan, Michael 2066 1994 1 – 0
6 6 Wippich, Markus 1971 2066 7 Jörg, Harald, Dr. 2040 2248 ½ – ½
7 7 Weichelt, Jens 1947 2018 8 Böhm, Uwe 1954 2025 ½ – ½
8 8 Zimmermann, Dietmar 1956 2074 11 Weeks, Manuel 2181 0 – 1
Schnitt: 2032 2055 Schnitt: 2100 2146

 

Die 5. Runde war für uns schon ein Endspiel um den Klassenerhalt. Denn sollten wir auch dieses „4-Punkte-Spiel“ gegen den Mitkonkurrenten Münchener SC verlieren, hätten wir bestenfalls noch theoretische Rettungschancen gehabt. Wir konnten wieder in Bestbesetzung antreten, beim Gegner musste Brett 1 und 8 ersetzt werden. Markus hatte seine Partie gegen einen nominell besseren Gegner nach der Eröffnung remis gegeben. Kurz danach folgte Philipp mit demselben Resultat. In seiner Partie war nach einem „Holzeinschlag“ ein remises Turmendspiel übriggeblieben. Dann schoss uns Daniel in Front. Er stiftete mit seiner Dame Unruhe in den gegnerischen Reihen und im Bestreben, diese zu vertreiben oder abzutauschen, stellte der Gegner eine Qualität ein und gab sofort auf. Ihm folgte Olaf, der sich endlich einmal für sein gutes Spiel belohnen konnte. Er spielte eine Eröffnung „a la Thorsten“ und schob seine Königsflügelbauern vor. Im Bestreben, diese zu blockieren, kam dem Gegner dann eine Figur abhanden bzw. er gab vorher auf. Da wir nun schon 3 Punkte hatten, bot ich in etwa ausgeglichener Lage Remis an, was der Gegner auch annahm. Dietmar hatte zwischenzeitlich ein Remisangebot abschlägig beschieden und die Qualität geopfert, um mit Mehrbauer plus Läuferpaar auf Gewinn zu spielen, doch leider kam er nicht durch und nach einem Fehler gewann der Gegner den Bauern zurück und die Qualität setzte sich durch. Nun liefen noch 2 Partien, um den nötigen Punkt einzufahren. Thorsten hatte Druck, kam aber nicht durch. Mit seinem Remis hatten wir zumindest einen Mannschaftspunkt sicher. Nun lag alles an Marco. Er stand zwar schlechter, verteidigte sich aber hervorragend und kam zu Gegenspiel. Im Gewinnstreben überzog der Gegner dann seine Stellung und Marco schlug eiskalt zu. 5:3 gewonnen! Endlich, es war aber auch höchste Eisenbahn. Gewonnen ist damit zwar noch nichts, aber der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt.

 

4. Runde: 08.12.2019: SF Augsburg 1 – SK Rochade Augsburg 1

 

  SF Augsburg 1 DWZ
ELO

SK Rochade Augsburg 1 DWZ
ELO
6 – 2
1 1 GM Colovic, Aleksandar 2439 2443 1 Otte, Marco 2161 2207 1 – 0
2 2 GM Pap, Misa 2393 2428 2 Müller, Philipp 1 – 0
3 3 FM Vuckovic, Aleksandar 2356 2322 3 Schmidt, Olaf 2068 2044 1 – 0
4 4 FM Brückner, Thomas 2279 2368 4 Zehrfeld, Thorsten 2084 1947 1 – 0
5 5 Vuckovic, Zarko 2265 2258 5 Birth, Daniel 2029 2034 1 – 0
6 6 Weller, Uli 2145 2070 7 Weichelt, Jens 1947 2044 1 – 0
7 7 Wachtel, Arthur 2001 1940 8 Zimmermann, Dietmar 1956 2074 0 – 1
8 20 Hamkar, Behzad 1564 1223 9 Birth, Waldemar 1976 1914 0 – 1
Schnitt: 2180 2131 Schnitt: 2031 2037

 

In der 4. Runde ging es zum Tabellenführer, den Schachfreunden Augsburg. Bei uns musste diesmal nur Brett 6 ersetzt werden, bei den Schachfreunden Brett 8. Eigentlich waren wir von vornherein chanchenlos, saßen doch 4 Titelträger, davon 2 GM, beim Gegner an den ersten 4 Brettern. Der erste Punkt ging jedoch an uns. Dietmar hatte gewonnen, nachdem der Gegner eine Drohung übersehen und Bauer plus Qualität verloren hatte. Kurz darauf konnten die SF jedoch ausgleichen, denn diesmal hatte Daniel eine Qualität eingestellt. Dann ging es Schlag auf Schlag. Ich geriet in einen Angriff und nach einem allerdings naheliegenden Fehlzug war dieser nicht mehr abzuwehren. Philipp stand sogar lange Zeit besser, doch anstatt sein Spiel am Damenflügel, wo er klaren Vorteil hatte, fortzusetzen, zog er sich zurück, wonach der Gegner am Königsflügel gewann. Marco verteidigte ein leicht schlechteres Endspiel lange Zeit gut, doch irgendwann war dann doch ein Bauer und damit die Partie verloren. Olaf spielte stark, stand zwischenzeitlich sogar auf Gewinn, doch am Ende war es wie so oft: Der schwächere Spieler macht den Sack nicht zu und der stärkere dreht die Partie noch irgendwie. Thorsten spielte wieder eine seiner seltsamen Eröffnungen, kam jedoch gar nicht so schlecht raus, doch gab er dann seine Dame gegen zwei Türme, wonach auch noch mehrere Bauern verloren gingen. Waldemar konnte dann zumindest noch ein Debakel verhindern. Er hatte seinem Gegner ausgangs der Eröffnung einen Bauern abgenommen. Und als dieser dann noch eine Figur einstellte, war der Kampf beendet. 2:6 verloren, ein nach der Papierform her erwartbares Ergebnis, obwohl wieder mal auch mehr drin gewesen wäre.

 

3. Runde: 24.11.2019: SC Sendling 1 – SK Rochade Augsburg 1

 

SC Sendling 1 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 4½ – 3½
1 1
Altmann, Christoph 2042 2092 1 Otte, Marco 2161 2207 0 – 1
2 2 Schamberger, Alfons 2129 2127 4 Zehrfeld, Thorsten 2084 1947 0 – 1
3 3 Ryzhkov, Vadim 2124 2187 7 Weichelt, Jens 1947 2044 0 – 1
4 4 Watzenberger, Stefan 2101 2031 8 Zimmermann, Dietmar 1956 2074 1 – 0
5 5 Haas, Peter 2077 2076 10 Jagdhuber, Hans 1890 2011 1 – 0
6 6 Stiefel, Roland 1963 2074 11 Lapin, Oleg 1828 1803 1 – 0
7 7 Silva Carmona, Abraham 1946 1965 13 Wiedemann, Manfred 1614 1772 ½ – ½
8 9 Nissen, Jens 2055 2133 17 Keymling, Detlev Jürgen, Dr. 1531 1585 1 – 0
Schnitt: 2054 2085 Schnitt: 1876 1930

 

In der 3. Runde mussten wir zum Sendling nach München fahren. Die Anfahrt mit der Bahn funktionierte reibungslos und so trafen wir pünktlich beim Gegner ein. Diesmal kam es knüppeldick für uns, denn wir mussten nicht weniger als 4 Stammspieler ersetzen. Doch die Ersatzspieler freuten sich auf ihren Einsatz, obwohl sie deutlich stärkere Gegner vorgesetzt bekommen würden. Und so war es auch, denn Sendling musste nur Brett 8 um einen 200 Punkte stärkeren Spieler ersetzen. Ich befürchtete ein Debakel, und danach sah es zunächst auch aus. Denn relativ schnell hatte Detlev an Brett 8 verloren. Er vergaß, seinen Königsflügel zu entwickeln und als sein König bei noch auf f8 stehendem Läufer nach e7 ausweichen mußte, war die Partie praktisch schon gelaufen. Doch dann vermeldete Manfred ein Remis. Er hatte eine gute Stellung erreicht und nachdem die Damen getauscht wurden, nahm der Gegner sein Remisangebot an. Dann verlor Oleg völlig unnötig. Er hatte zwar eine komplizierte, aber ausgeglichene Stellung auf dem Brett und stellte durch eine Springergabel die Dame ein. Nicht minder unnötig war dann Hans‘ Niederlage. Er überschritt in nur minimal schlechterer Position die Zeit. Damit hatten wir nach 4 beendeten Partien ein mageres halbes Pünktchen auf dem Konto. Doch dann vermeldete Marco einen Sieg. Mit einem recht ausgeglichenen Turmendspiel wußte der Gegner nichts anzufangen, verschlechterte seine Stellung zusehends und ließ dann auch noch einen von Marcos Bauern durchlaufen. Als ich dann seit ewigen Zeiten auch mal wieder einen Sieg verbuchen konnte, keimte wieder Hoffnung auf. Ich kam diesmal gut aus der Eröffnung heraus und tauschte eine Qualität für 2 Bauern und den gegnerischen Fianchettoläufer. Doch meinem Gegner gelang der Damentausch und hätte er einen meiner beiden Mehrbauern geschlagen, hätte ich zwar noch kneten können, aber ein erneutes Remis wäre das wahrscheinlichste Ergebnis gewesen. Stattdessen beging er den entscheidenden Fehler und obwohl ich nur noch von meinem Bonus lebte, fand ich den forcierten Gewinnweg. Aber dann hatte Dietmar verloren. Er schlug einen Bauern mit der falschen Figur und geriet bei offenem König in einen Angriff. Zwar konnte er diesen Angriff abwehren, musste dafür aber die Dame für 2 Türme und ein paar Bauern geben, die sich dann als zu stark erwiesen. Damit stand unsere erneute Niederlage fest. Dass Thorsten dann für uns noch einen Sieg holte und somit auf 3,5 Punkte verkürzen konnte, zeigt, dass bei besserer Besetzung mehr drin gewesen wäre. Er spielte wieder eine Eröffnung, die ich wohl nie verstehen werde, lehnte Remis ab und knetete in einer Stellung, die ich lange remis gegeben hätte so lange, bis er eine Gewinnstellung erreicht hatte und verwertete diese dann sicher. Die nächsten Gegner werden bestimmt nicht leichter, doch wenn wir wieder mal in Bestbesetzung antreten können, sind wir vielleicht nicht ganz chancenlos.

 

2. Runde: 10.11.2019: SK Rochade Augsburg 1 – SC Roter Turm Altstadt 1

 

SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO SC Roter Turm Altstadt 1 DWZ ELO 3 – 5
1 1
Otte, Marco 2161 2207 1
Khrapko, Marharyta 2105 2059 0 – 1
2 3 Schmidt, Olaf 2068 2044 2 Josch, Sylvio 2150 2148 0 – 1
3 4 Zehrfeld, Thorsten 2084 1947 3 Krämer, Stefan 2107 2149 ½ – ½
4 5 Birth, Daniel 2029 2034 4 Cuadrado, Guillermo 2078 2114 ½ – ½
5 6 Wippich, Markus 1971 2066 5 Beyerlein, Andreas, Dr. 2008 2169 ½ – ½
6 7 Weichelt, Jens 1947 2044 6 Bohnhoff, Peter 2056 2078 ½ – ½
7 8 Zimmermann, Dietmar 1956 2074 7 Ritzka, Simon 2064 2067 1 – 0
8 9 Birth, Waldemar 1976 1914 8 Parsch, Christian 1939 1888 0 – 1
Schnitt: 2024 2041 Schnitt: 2063 2084

 

In der 2. Runde der Regionalliga SW hatten wir den SC Roter Turm Altstadt zu Gast. In den letzten Kämpfen gab es immer ein knappes Resultat, so spielten wir voriges Jahr 4:4. Während RTA mit voller Kapelle antrat, mussten wir wieder auf Philipp verzichten, dafür konnte ich aber spielen. Als Ersatz rückte Waldemar in die Mannschaft. Relativ früh, schon ausgangs der Eröffnung, einigte sich Markus mit seinem Gegner auf ein Remis. Mir ging die Eröffnung, wie leider so oft, etwas daneben, und so hätte mein Gegner bei heterogenen Rochaden ein chancenreiches Figurenopfer bringen können, traute sich aber nicht. Wenige Züge später bot er mir dann Remis an, was ich im Glauben, wieder einmal von der Schippe gesprungen zu sein, erfreut annahm. Hätte ich nur noch einmal aufs Brett geschaut wäre mir vielleicht aufgefallen, dass ich inzwischen besser stand und einen chancenreichen Königsangriff hätte starten können. Danach gerieten wir auf die Verliererstraße: Erst verlor Marko, der seiner Gegnerin zwar einen Doppelbauern verpasste, aber gleichzeitig auch die g-Linie für einen durchschlagenden Königsangriff öffnete, und dann Olaf, der seine Königsstellung zu sehr schwächte. Dann gab es wieder 2 Remisen. Thorsten und Daniel versuchten alles, um zu gewinnen, doch die Gegner verteidigten sich gut und irgendwelche Gewinnversuche zu starten, wäre in den resultierenden Stellungen Harakiri gewesen und wurde schon gegen Haunstetten bestraft. Genau das passierte dann Waldemar. In einem totremisen Läuferendspiel machte er einen Fehler, um noch etwas Leben in die Stellung zu bekommen, damit der Gegner fehlgreifen kann. Doch war die Widerlegung nicht schwer zu finden und so stand unsere Niederlage fest. Als letztes spielte noch Dietmar. Er hatte ein gegnerisches Bauernpaar unterschätzt und musste eine Qualität geben, um überhaupt noch kämpfen zu können. Allerdings erhielt er selber ein gefährliches Freibauernpaar. Zwar war die Partie dadurch nicht gerettet, doch der Gewinn alles andere als trivial. Zudem geriet der Gegner in Zeitnot und als er nur noch von seinem Bonus lebte und die Stellung inzwischen tatsächlich remis war, übertrieb er das Risiko und Dietmars Bauern liefen durch. Trotzdem steht am Ende eine auch nach dem Spielverlauf korrekte 3:5-Niederlage. Als Fazit lässt sich sagen, dass das Fehlen eines unserer besten Spieler, Philipp, für uns nicht zu kompensieren ist und ein Halten der Klasse mehr als schwer werden wird.

 

1. Runde 20.10.2019: TSV Haunstetten 2 – SK Rochade Augsburg 1

 

TSV Haunstetten 2 DWZ ELO SK Rochade Augsburg 1 DWZ ELO 5 – 3
1 1 Petzelberger, Ferdinand 2084 2079 1 Otte, Marco 2161 2207 1 – 0
2 2 Romfeld, Michael 2087 2112 3 Schmidt, Olaf 2068 2044 1 – 0
3 4 Bindl, Roland 2072 4 Zehrfeld, Thorsten 2084 1947 1 – 0
4 5 Weichlein, Paul 2036 2061 5 Birth, Daniel 2029 2034 1 – 0
5 6 Martin, Michael 1999 2053 6 Wippich, Markus 1971 2066 0 – 1
6 7 Fehmer, Dirk 2028 2099 8 Zimmermann, Dietmar 1956 2074 ½ – ½
7 8 Rubke, Manfred 2042 2125 9 Birth, Waldemar 1976 1914 0 – 1
8 10 Rampp, Gerhard 2065 2071 10 Jagdhuber, Hans 1890 2011 ½ – ½
Schnitt: 2051 2085 Schnitt: 2016 2037

 

Den Saisonauftag in der Regionalliga 2019/20 bildete gleich ein Augsburger Duell zwischen Haunstetten und Rochade. Die Haunstetter Mannschaft scharrte schon seit Jahren um den Aufstieg erst aus der Schwaben Nord, dann aus der Schwaben I. Und offen gestanden war der schon längst fällig, betrachtet man alleine die starke Aufstellung. Klaus Bleyer eröffnete den Auftakt feierlich und löste eine alte verlorene Wette mit Thorsten bezüglich eines Zeitungsartikels ein und bereitete ausgezeichneten Kaffee für uns. Besten Dank dafür. Nicht ganz hielt er sich an das Versprechen im Kleingedruckten unserer Vereinbarung, das mit zwei Mannschaftspunkten für uns angedacht war. Das bringt uns gleich ins Spielgeschehen. Die ersten zwei Stunden stand es recht ausgeglichen. Mein Gegner an drei bot remis. Das empfand ich nach 12 Zügen einfach zu früh und spielte erst einmal bei etwa gleicher Stellung weiter. Hans bekam ein remis offeriert. Er hatte gegen Gerhard bereits zwei Wochen vorher remis gespielt und schlug ein. Plötzlich vermeldete Olaf eine Niederlage, nachdem er an und für sich ganz passabel stand. Er opferte die Qualie, anstatt sie mit Bauergewinn zurück zu erhalten übersah er seine schwache Grundreihe und verlor. Ganz anders erging es Waldi. Er spielte auf Angriff, eroberte gegen den starken Manfred die einzige offene Linie und beendete die Partie mit einem taktischen Schlag – Ausgleich! Dietmar steuerte in ausgeglichener Stellung ein remis bei. Doch dann geschah etwas ungewöhnliches an eins und drei. Marco schwenkte bei seiner Angriffsstellung am Damenflügel als weißer auf den Königsflügel über. Verlor einen Bauern und später auch seine Partie. Und ich fand einen vermeintlich schlauen Plan, der mich aber in ein verlorenes Turmendspiel steuern ließ, plötzlich stand es 4:2 gegen uns. Markus opferte im frühen Mittelspiel die Qualität. Die Partie ging von + bis – zwei hin und her. Dann erkannte er die entscheidende Chance und plazierte seinen Springern in den feindlichen Linien. Die aufkommende Zeitnot begünstigte das 4:3. Nun lag es an Daniel auszugleichen. Paul meinte wohl für Daniel genügte es fast eine Stunde später zu erscheinen. Dem war dann aber doch nicht so. Zwar kam er aus der Eröffnung gut raus, doch nachdem sich Daniel gefangen hatte und Dame gegen zwei Türme gab wendete sich das Blatt. Kurz vor Spielende sah ich ein gewonnenes Endspiel für uns (die Kiste meinte -5 für Schwarz) auf dem Brett. Doch dann der Fauxpas. Daniel opferte unnötigerweise seinen Springer, damit der Bauer sich umwandeln konnte, übersah aber ein Zwischenschach womit der Springer selbigen aufhalten konnte. Spielt er stattdessen ruhig weiter ist die Partie gewonnen. So ist es statt eines verdienten 4:4 nur eine knappe Niederlage geworden. Nicht zu ändern, weiter gehts.

Thorsten